Der VfB verliert trotz merklicher Leistungssteigerung mit 1:0 bei den Germanen aus Schöneiche.

Im Vorfeld der Partie gestaltete sich die Ausgangssituation nach wie vor ungünstig für Blau und Weiß. Sieben Spieler aus dem Kader von Trainer Sebastian Michalske standen durch Verletzung nicht zur Verfügung. Dennoch fuhr man motiviert in den Landkreis Oder-Spree. Das Ziel, die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen, war gesteckt.

Leider sah man von diesen Ambitionen in Halbzeit Eins nicht viel. Beide Mannschaften schleppten sich in den ersten 45 min über den Platz und der Großteil des Spielgeschehens spielte sich im Mittelfeld ab. Viele Stockfehler, Fehlpässe und Fouls zeichneten das Bild. Lediglich Keeper Toni Erne konnte sich in der 3. Minute mit einer herausragenden Fußabwehr auszeichnen. Auf der anderen Seite verzeichnete Philip Pollow mit einem Volleyschuss an der Strafraumkante den einzig nennenswerten Torabschluss der Trebbiner. Der neutrale Zuschauer konnte mit dem Ende der ersten Halbzeit nur hoffen, dass das Spiel in der zweiten Hälfte an Fahrt gewinnt.

Nach dem Pausentee zeigten sich beide Mannschaften tatsächlich etwas munterer, wobei die Hausherren die größeren Spielanteile hatten. Der VfB versuchte seine Außenspieler über Diagonalbälle aus der Innenverteidigung in Szene zu setzen, was jedoch nur selten gelang. Das einzige Tor des Nachmittags fiel, bezeichnenderweise, nach einem Standard. Nach einer Ecke stieg Lorenz Moritz am höchsten und köpfte in der 67. Minute wuchtig zum 1:0 für die Germanen ein. Die bis zu diesem Zeitpunkt sehr disziplinierte Defensivleistung des VfB wurde nicht belohnt. In der Folge bemühte sich die Elf von Basti Michalske um den Ausgleich und schaffte es, sich immer häufiger in das letzte Drittel des Gegners zu drücken. Die beste und einzige Chance zum Ausgleich vergab Elton Sanches Monteiro, der unter Bedrängnis von zwei Schöneicher Verteidigern aus 11 Metern über das Tor schoss. In der Folge passierte nicht mehr viel, sodass die Trebbiner schlussendlich mit leeren Händen den Weg nach Hause antreten mussten.

Schlussendlich zeigte sich die Michalske-Elf vorallem im Defensivbereich deutlich verbessert. Das Sorgenkind liegt im Offensivbereich. Es gelang über das gesamte Spiel hinweg nur selten, sich durch die Ketten nach vorne zu kombinieren. Das bewährte Mittel war der lange Ball. Daran wird die Mannschaft arbeiten müssen, eh es am nächsten Wochenende gegen die zweite Garde des Regionalligavertreters FSV Union Fürstenwalde geht.

Ein riesen Dank gilt wie immer unseren Auswärtsfahrern. Ihr seid der Hammer!

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